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Der zufriedene Mensch, wenn auch arm, ist glücklich; der unzufriedene Mensch, wenn auch reich, ist traurig.
Ragt der Gipfel noch so hoch zum Himmel, unersteigbar schier:
Willst den Aufstieg du erzwingen, öffnet auch ein Weg sich dir.
Gier macht den Menschen im Leben arm, denn die Fülle dieser Welt macht ihn nicht reich. Glücklich ist, wer ohne Krankheit, Reich, wer ohne Schulden.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.
Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darüber; es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder zu sammeln.
Daran können wir erkennen, dass das Reine oft aus dem Schmutz entsteht und das Leuchtende aus der Dunkelheit.
Wenn du auch zehntausend Felder hast, kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen; wenn auch dein Haus tausend Zimmer enthält, kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.
Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.
Ein Volk läßt sich nicht abschließen durch stark bewachte Grenzen. Ein Reich ist nicht fest durch die Steilheit von Berg und Tal.
Auf dieser Welt musst Du nicht nach großem Erfolg streben- keine Fehler begangen haben, das ist schon ein Erfolg.
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So bleibt dir mancher Ärger erspart.
Werde nie zornig, sonst könntest du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen, das du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.
Fleiss ist zwar eine Tugend, aber wenn man es sich selbst zu bitter macht, dann verliert man auch das ausgeglichene und fröhliche Wesen.
Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
Ein Mensch mag noch so herausragende Fähigkeiten haben - wenn er arrogant und selbstsüchtig ist, sind sie nichts wert.
Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dein Urteil über andere all zu hart war.
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus Bergen Wäldern. Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.
Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie.
Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit, finde im Verzicht Genuß, und du siehst das Große im Kleinen, das Viele im Wenigen.
Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dein Urteil über andere all zu hart war.
Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.
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